Neuer Nationalismus

Neuer „linker Nationalismus“

Eine neue Plattform des deutschen Nationalismus entsteht. Jenseits des Nationalsozialismus der militanten „nationalen Widerständler“ mit ihrem Leben in der Vergangenheit, und dem Kult des Rassischen, versucht eine Thing-Thank-Gruppe um das Forum „freie-deutsche-jugend“ einen modernen „linken Nationalismus“auf gemeinschafts-demokratischer (sozial-demokratischer) Grundlage, die dem Thingwesen und der Polis verwandt sein will, zu schaffen. Der sozialdarwinistische Kapitalismus wird ebenso wie der Rassismus, der in Berufung auf Ernst Jünger, verworfen. Ein solidaristischer Begriff des Volkes wird bestimmt, der als Gewichtungsmodell für die Wechselbeziehung von persönlicher Freiheit und Gemeinwesen fungieren soll. Die Überlegungen stehen in verschiedenen Traditionen: „Nationalismus, radikalkonservativ-revolutionäre Weltsicht und rätesozialistische Wirtschaftsalternative“, wie es heißt. Das Ganze versteht sich als neue Alternative zur „bürgerliche(n) Ideologie des Liberalismus in all ihren Facetten, die auf den Müllhaufen der Geschichte“ verbannt werden soll. Die Linksnationalsten, wie sich selbst bezeichnen die Nation als „das Gefäß der kulturellen Ströme der deutschen Regionen des mitteleuropäischen
Siedlungsraumes.“ Sie „brauchen (wir) keinen Beweis unserer Herkunft, unser Herz schlägt für die Nation, für das Volk, ihm zum Guten zu dienen gilt unser Gelöbnis.“ lautet das pathetische Credo, „Sozialismus“ sei nur auf „ethnokultureller Basis“ machbar.

Quelle: Conrad Schwert, Die Neue Bewegung – Der Linksnationalismus, http://www.freie-deutsche-jugend.tk, eingesehen am 21.1.2008

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